Wolfgang Lenz fragt nach geschwindigkeitsreduzierenden Maßnahmen in der Bergstraße in Königsberg

Wie die aktuellen Geschwindigkeitsmessungen zeigen wird in der Bergstraße in Königsberg viel zu schnell gefahren. Wolfgang Lenz will jetzt vom Bürgermeister und dem Gemeindevorstand wissen, ob über gelegentliche Geschwindigkeitsmessungen hinaus endlich wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit ergriffen werden sollen.

SPD Gemeindevertreter
Wolfgang Lenz,Königsberg, stlv. Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender Haupt- und Finanzausschuss Bild: SPD Biebertal

Hier die Anfrage von SPD Gemeindevertreter Wolfgang Lenz:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Bender,

in den „Biebertaler Nachrichten“ vom 15.01.2016 hat die Straßenverkehrsbehörde über die gefahrenen Geschwindigkeiten im Bereich der „Bergstraße“ im Ortsteil Königsberg informiert.

Für die „Bergstraße“ gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Dem Bericht ist zu entnehmen, dass nur rd. 1/3 der gemessenen Fahrzeuge sich an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit gehalten haben. 85% der Verkehrsteilnehmer fuhren eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 66 km/h, d. h. 16 km/h zu schnell. Die erfasste Spitzengeschwindigkeit betrug 135 km/h.

Vom Ortsbeirat Königsberg und Anwohnern wird seit Jahren die Aufstellung einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage gefordert. Bisher scheiterte die Aufstellung aus den verschiedensten Gründen. Derzeit wird die Geschwindigkeit in der „Bergstraße“ nur im Rahmen von Geschwindigkeitsmessungen mit einer mobilen Messanlage kontrolliert. Dies ist offensichtlich nicht ausreichend.

Frage:

Welche über die bisher durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen hinausgehende Maßnahmen gedenkt der Gemeindevorstand, die Straßenverkehrsbehörde, zu ergreifen, um die gefahrenen Geschwindigkeiten in der „Bergstraße“ deutlich und nachhaltig zu reduzieren und zu erreichen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h eingehalten wird.

Wolfgang Lenz